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Rocko spinnt

Das alles sind wir (237)

Was denkt Dein Kopf nur, wenn mich Deine hübschen Augen ansehen… und wir unser Spiel spielen. Es war unbeschreiblich, Dich letztes Wochenende so nah um mich zu haben… mit Dir einzuschlafen und mit Dir aufzuwachen. Es gibt eine Stelle an meinem Bademantel, die immer noch nach Dir duftet, weil der Bademantel an der Garderobe neben Deiner Jacke hing. Ich kann mit Worten gar nicht ausdrücken, wie sehr Du mir fehlst. Es scheint mir, meine Seele ist noch bei Dir. Anders kann ich mir diesen innerlichen Schmerz nicht erklären, der sich anfühlt, als habe man mir etwas aus der Brust gerissen. Könnte ich doch nur schlau aus Dir werden. Manchmal denke ich, dass es Dir vielleicht genauso geht. Wir sind uns in vielen Dingen so unglaublich ähnlich. Warum sollten wir es dann nicht auch in diesem Punkt sein? In sieben Tagen sehen wir uns wieder… falls mich diese eine Stelle am rechten Oberarm meines Bademantels bis dahin nicht um den Verstand gebracht hat.

Vor zwei Woche habe ich das geschrieben, nicht publiziert, weil es mir unfertig erschien und dann vergessen. Jetzt erscheint es mir vollkommen perfekt, so perfekt, dass ich es nicht unterschlagen möchte, obwohl es nicht mehr dem Jetzt entspricht. Das Jetzt ist anders, es hat an Erfahrungen, Wissen und Wundern dazu gewonnen. Ich danke einem guten Freund für seinen Fingerzeig und ich danke Dir für Dein Vertrauen. Danke, dass Du mir einen Einblick in Dein Innerstes gegeben hast. Die letzte Woche lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Es war gut so, wie es war. Alles. Wir haben beide unsere Ecken und Kanten. Dazu kommen die unzähligen Narben, die das Leben an uns hinterlassen hat. Liebe ist längst nicht mehr so unbefangen, wenn man so viel gesehen und erlebt hat, wie wir. Doch gerade aus diesem Grund sind wir wie füreinander gemacht. Wir sind zwei Teile von einem Ganzen. Ich bin der Mensch, der in der Lage ist, Dir die Zeit zu geben, die Du brauchst. Ich bin der Mensch, der Dich ganz genau so will, wie Du bist… so, wie Du Dich selbst willst… und auch so, wie Du Dich nicht willst. Ich erwarte nichts von Dir, aber Du wirst Dich damit abfinden müssen, dass es mich gibt .. und es wird mich noch verdammt lange geben. Ich habe die Zeit und einen gemeinsamen Freund an meiner Seite und in der Regel sind wir ein ganz gutes Team. Du bist es wert meine Schöne…

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Wir (119)

Jetzt sitze ich hier an meinem Schreibtisch und frage mich, wie ich dieses tiefe schwarze Loch in meiner Brust wieder schließen kann, das in dem Moment zu wachsen begann, als ich die Treppe abwärts lief und größer und größer wurde – mit jedem Schritt, den ich mich von Dir entfernte … mit jedem Kilometer, den ich zurück nach Hause fuhr. Es ist, als habe mein Herz seine Funktion eingestellt… und dennoch schmerzt es.

Es war unbeschreiblich schön, diesen Tag mit Dir zu verbringen und ich danke Dir, dass Du mir einen weiteren Einblick in Dein Leben gewährt hast. Ich habe noch Deine Stimme im Ohr, Dein Lächeln vor Augen und Dein Geruch raubt mir noch immer den Verstand. Ich kann sogar noch nachspüren, wie Deine Hand zum Abschied zärtlich mein Gesicht berührt… während meine Seele in diesem Moment kurz vor Erschütterung aufschrie, als ich Deinen Blick sah… so voller Mitleid. Ich hätte meine Gefühle besser im Griff haben müssen und Dich nicht ansehen dürfen, wie ein getretener Hund!

Wir werden nie das sein, was ich mir wünsche oder? Und vielleicht soll es ja auch genau so sein. Vielleicht bilden wir die perfekte Gefühlssymbiose. Du brauchst das Gefühl, geliebt und begehrt zu werden, wie andere die Luft zum Atmen und ich brauche es, zu lieben… Dich zu lieben mit all meiner schmerzvollen Leidenschaft… damit ich mein Herz spüren kann und weiß, dass ich noch am Leben bin.

Wäre da nur nicht dieses ständige Verlangen nach Deiner Gegenwart. Wäre da nur nicht dieses ständige Verlangen, vor Deiner unbeschreiblichen Schönheit auf die Knie zu gehen. Wäre da nur nicht dieses ständige Verlangen, Dir sagen zu wollen, was für eine unglaublich wundervolle Frau Du bist und wie sehr ich Dich liebe. Ich vermisse Dich so sehr und ich befürchte, wenn das so weiter geht, wird mich dieses schwarze Loch in meiner Brust irgendwann gänzlich absorbieren.

Kariert | (c) Rocko Kakoschke
Kariert | (c) Rocko Kakoschke