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Antje schreibt

Eine Insel im Herzen

Spiekeroog 2012 | (c) Antje Lieblang
Spiekeroog 2012 | (c) Antje Lieblang

Es ist wohl kaum zu übersehen, dass ich gerade voll auf Meer bin! Der Grund: Ich durfte letzten Monat beruflich eine Woche auf der Insel Spiekeroog unterwegs sein. Es war zwar nicht immer ein Spaziergang, obwohl ich dort verdammt viel spazieren gegangen bin, aber ich bin sehr dankbar, dass ich diese kleine Insel entdecken durfte. Wer weiß, wie lange sie mir sonst weiterhin durch die Lappen gegangen wäre.

Wer dort schonmal war, weiß sicher wovon ich schreibe und wer dort noch nicht war und verzweifelt nach einem Ort sucht, wo die Zeit steht, die Welt noch in Ordnung ist und die Luft noch Luft ist, der sollte dieses charmante Fleckchen Land in der Nordsee besuchen. Ich für meinen Teil habe mich unsterblich verliebt und jetzt wird mein chronisches Meerweh wohl zukünftig Hand in Hand mit akutem Spiekeroogweh in meinem Inneren umherwandern, aber damit kann ich wunderbar leben.

Eine Ahnung des großen Zaubers dieser kleinen Insel gibt es hier in einer Auswahl von fünfzig Fotos.

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Antje schreibt

Das Meer in mir

Das Meer in mir | (c) Sogepaq
Das Meer in mir | (c) Sogepaq

Dieser Film steht schon lange auf der Liste der Filme, über die ich gerne schreiben möchte. Mittlerweile habe ich ihn schon zweimal gesehen und heute kam er mir wieder in den Sinn. Ein ernstes Thema, verpackt in wunderschöne Eindrücke – traurig, tiefsinnig und unglaublich poetisch.

Ramón Sampedro (Javier Bardem) liebt das Meer, und während sein Geist sich täglich dorthin träumt, ist sein Körper bald dreißig Jahre ans Bett gefesselt. In jungen Jahren brach er sich bei einem Badeunfall das Genick und ist seitdem vom Hals an abwärts gelähmt. Ramóns einziger und innigster Wunsch ist der Tod, weil sein Leben für ihn unter diesen Umständen nicht lebenswert ist. Seine Familie ist diesbezüglich zwiegespalten und auch das Gesetz macht es ihm nicht leicht. Doch Ramón kämpft um die Erfüllung seines Wunsches und findet Menschen, die ihn verstehen und bereit sind, ihn in seinem Vorhaben zu unterstützen.

“Du sitzt hier kaum zwei Meter weg. Gut, was sind zwei Meter? Eine lächerliche Entfernung für jeden anderen Menschen. Aber für mich sind diese zwei Meter, die ich überwinden müsste um dich zu erreichen und vielleicht zu berühren, eine unmögliche Reise, eine Illusion, ein Traum. Darum will ich sterben.”

Der Film basiert übrigens auf einer wahren Geschichte.

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Am Meer

Am Meer | (c) Antje Lieblang
Am Meer | (c) Antje Lieblang

Meerküsser
Muschelsucher
Wellensänger

Möwenwinker
Seelentaucher
Windfänger

Gischtschäumer
Wolkenschieber
Dünentänzer

Steinesammler
Krabbenschubser
Alltagsschwänzer

Am Meer

02. Aug. 2012

© Antje Münch-Lieblang