Tagesbeginn

Tagesbeginn | (c) Antje Münch-Lieblang
Tagesbeginn | (c) Antje Münch-Lieblang

Es gibt Morgen
An denen stimmt
Einfach alles
Die Luft
Das Licht
Die Musik
Die Menschen
Irgendwie alles
Und das alles
Zusammen
Erschafft
Kinderleicht
Glückseligkeit
Wie Sand in einem
Herzförmchen

24. März 2010

© Antje Münch-Lieblang

Sammeltassen ↔ Gammeltassen

Schade, dass ich hier gerade keine Kamera habe. Denn wenn ich eine hätte, würde ich meinen Schreibtisch fotografieren und Ihr könntet Euch an meiner neue Sammelleidenschaft ergötzen. Ich habe nämlich heute festgestellt, dass ich unbewusst Behälter zur Konsumierung von Kaffee anhäufe. Eine blaue gebrauchte Tasse aus dem heimischen Küchenschrank, eine weiße gebrauchte Tasse aus der Caféteria, ein Pappkaffeebecher aus der Caféteria (mit altem Kaffee von gestern) und ein Plastikwarmhaltebecher aus dem heimischen Küchenschrank (mit kalten Kaffee von heute morgen). Der Rest von meinem Schreibtisch ist übrigens aufgeräumt. Nicht, dass da noch ein falscher Eindruck entsteht.

Kongruenzen

Der gestrige Dienstag war ein gefühlter Montag, wogegen der Montag ein gefühlter Sonntag sein wollte, aber nicht durfte. Der Montag kam irgendwie nicht aus den Socken und der Dienstag dagegen fing schon direkt vorm Badezimmerspiegel kacke an. Erst taten meine Haare, als würden sie nicht zu meinem Kopf gehören und ganz im Gegensatz dazu war mein Bauch ziemlich präsent, wollte umso mehr zu mir gehören und sich so überhaupt gar nicht von mir verstecken lassen. Diese Kombination an körperlichen Unzulänglichkeiten verlieh dem gestrigen Tag schon vor dem eigentlichen Beginn einen sanften Stoß in Richtung Abgrund. Davon, dass ich nicht aus dem Bett kam, die Rumdrehphase um eine halbe Stunde verlängert habe und natürlich zum Schluß ordentlich ins Schwitzen kam, wollen wir gar nicht erst reden. So ging der Tag dann auch weiter. Turbulent. Heute dagegen stimmt für mein Gefühl wieder alles überein. Es ist Mittwoch und fühlt sich auch so an. So richtig wach bin ich allerdings noch nicht und werde ich diese Woche wohl auch nicht mehr werden. Die Überschrift hat übrigens einzig und alleine was mit dem zu tun, was sich hier gerade neben mir auf dem Schreibtisch befindet. Und dem werde ich mich jetzt mal widmen. Schlafmodus off. Arbeitsmodus on. (Jaaahahahahaha … das musste jetzt noch sein!)

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