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Antje schreibt

Maximilian Mengwasser – Alles Neu

Alles neu | (c) Maximilian Mengwasser
Alles neu | (c) Maximilian Mengwasser

Und schon wieder geht es um Musik, heute mal um richtig gute und handgemachte. Dafür braucht man im Grunde nicht viel, aber das, was man braucht, muss man erstmal haben. Maximiliam Mengwasser hat’s – eine tolle Stimme, eine Gitarre, die richtigen Töne gepaart mit den richtigen Worten und das Talent, alles sinnvoll in Einklang zu bringen. Seine Musik geht nicht nur ins Ohr, sondern auch ans Herz. Beste Vorraussetzungen dafür, dass wir bald mehr von ihm hören werden. Noch scheint er ja relativ unbekannt zu sein, aber ich denke und wünsche es ihm, dass sich das bald ändert. Auch wenn ich es ja immer ein wenig schade finde, musikalische Perlen mit der breiten Masse teilen zu müssen.

In Kürze erscheint sein Album Alles Neu und wenn auf diesem Album noch ein bis drei so wundervolle Lieder zu hören sind, wie das Gleichnahmige Lied, mit dem er mich gestern über Facebook verzaubert hat, werde ich wohl zu den ersten gehören, die es haben werden. Das Video zum Song macht übrigens, im wahrsten Sinne des Wortes, Hunger auf mehr. So, genug geredet. Klicken, hören und hingerissen sein!

http://maximilianmengwasser.blogspot.com/
http://www.myspace.com/maximilianmengwasser/
http://www.youtube.com/user/MaximilianMengwasser
http://soundcloud.com/maximilianmengwasser
http://maximilianmengwasser.bandcamp.com/album/alles-neu

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Rocko spinnt

Pass auf Dich auf! (272)

Wie einfach war es doch, einen Menschen zu lieben, der nicht mehr lebt. Es war eine traurige und unerfüllte Liebe, aber dennoch hatte ich mich mit diesem Zustand abgefunden, denn er bot trotz aller Traurigkeit auch eine Form der Sicherheit. Es war, wie es war. Ich hatte mich daran gewöhnt. Als ich mir wünschte, wieder einen lebendigen Menschen zu lieben, hatte ich längst vergessen, wie sich das anfühlt. Ich trug eine Illusion von Liebe mit mir spazieren… all die Jahre. Um einen Toten musste ich mich nicht sorgen. Um Dich sorge ich mich in jeder Sekunde, die ich nicht in Deiner Nähe sein kann und die ich nicht von Dir höre oder lese. Leider überwiegen diese Sekunden in meinem Leben und das bringt mich langsam aber sicher um den Verstand. Du hast Dich wieder zurück gezogen und ich frage mich, ob ich irgendeinen Fehler begangen habe. Was ist passiert? War ich zu viel? Bin ich zu wenig? Was bin ich überhaupt für Dich? Meine Gedanken fahren mal wieder Karussell in meinem Kopf. Dieser ständige Wechsel zwischen Nähe und Distanz wird langsam unerträglich für mich und ich habe zugelassen, einen großen Teil meiner selbst zu verlieren. Es darf nicht sein, dass ich das Gefühl habe, meine Lebensfähigkeit zu verlieren, wenn Du nicht bei mir bist. Ich habe geglaubt, stark und leidensfähig genug zu sein, um das auszuhalten, aber ich muss feststellen, dass ich es nicht bin. Du hast letzte Woche gesagt, ich solle auf mich aufpassen. Das tue ich hiermit… kein Abschied, nur ein Rückzug.