Drei, zwei, eins, null

„Man soll das Neue Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd,
wenn man es all zu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.

Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich schrecklich zu bemüh’n
und schließlich hat man den Salat.

Es nützt nicht viel, sich rot zu schämen,
es nützt nichts und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm und bessert euch drauflos.“

Erich Kästner

Der Hafer- und Bananenblues

Weil ich Bananen und Hafer total gerne mag, getrennt und in Kombination. Weil dieses Video so wunderbar schräg ist. Weil ich schon lange keine Sätze mehr mit weil angefangen habe. Und, weil ich mich einfach nur mal melden wollte. Deswegen.

Ich ohne Dich

Wie der Himmel ohne Sterne,
wie ein Sommer ohne Wärme;
das weite Meer ohne Grund,
wie ein Bellen ohne Hund.

Wie der Deckel ohne Topf
wie ein Körper ohne Kopf;
die Giraffe ohne Hals,
wie eine Suppe ohne Salz

Wie der Leuchtturm ohne Licht,
wie ein Lächeln ohne Gesicht;
das Woher ohne Wohin,
wie ein Wesen ohne Sinn.

Wie der Vogel ohne Flügel,
wie eine Brille ohne Bügel;
das Verstecken ohne Suchen,
wie ein Geburtstag ohne Kuchen.

Wie der Regen ohne Tropfen
wie ein Herzschlag ohne Klopfen;
eine Zeichnung ohne Strich –

So wie ich ohne Dich.

30. Nov. 2012

© Antje Münch-Lieblang