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Antje schreibt

Du sollst nicht lieben

Du sollst nicht lieben | (c) Pimpa Film Productions
Du sollst nicht lieben | (c) Pimpa Film Productions

Aaron (Zohar Strauss), verheiratet, Vater von drei Kindern und geschätztes Mitglied seiner jüdisch-orthodoxen Gemeinde in Jerusalem übernimmt nach dem Tod seines Vaters dessen Fleischerei. Bei einem Regenschauer sucht der gutaussehende Student Ezri (Ran Danker) Zuflucht in Aarons Laden. Nach anfänglicher Skeptik stellt Aaron Ezri als Aushilfe ein. Es dauert nicht lange und Aarons geordnetes Leben gerät aus den Fugen, denn bald kann er sich seinen neuen Gefühlen nicht mehr entziehen. Zwischen den beiden Männer entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die trotz Geheimhaltung nicht unbemerkt bleibt. Gerüchte über Ezri machen ihre Runde, Aarons Frau Rivka (Tinkerbell) leidet unter der Veränderung ihres Mannes und der Rabbiner der Gemeinde, sowie diverse Mitglieder beginnen Druck auf Aaron auszuüben. Er muss sich entscheiden!

Du sollst nicht lieben ist ein leiser und wunderbarer, aber auch sehr trauriger Film voller Gefühl und einem interessanten Einblick in die Welt des orthodoxen Judentums.

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Antje schreibt

Zug des Lebens

Zug des Lebens | (c) Belfilms Production Company
Zug des Lebens | (c) Belfilms Production Company

Vor einigen Jahren habe ich diesen Film bereits im Kino gesehen und gestern Abend dann in den eigenen vier Wänden. «Zug des Lebens» behandelt ein ernstes Thema – den Nationalsozialismus und die Deportation der Juden – auf ziemlich humoröse Art und schafft einen emotionalen Zwiespalt – man muss lachen, obwohl man weiß, dass der geschichtliche Hintergrund überhaupt nicht zum Lachen ist.

Der Film handelt von den jüdischen Einwohnern eines kleinen Dörfchens, die – aufgrund der drohenden Deportation der Nazis – einfach mal beschließen, sich selbst zu deportieren und so nach Palästina in die Freiheit zu entfliehen. Es werden Nazi-Uniformen geschneidert, ausgewählte Mitglieder der Gemeinde werden als Nazis verkleidet und lernen, sich wie Nazis zu verhalten. Es wird ein Zug gekauft und zu einem Deportationszug umgebaut. Eine abenteuerliche Reise mit zahlreichen Hindernissen nimmt ihren Lauf.

Lustig, spannend und mit einem sehr überraschenden Ende – dieser Film ist wirklich sehr sehenswert, wenn man sich für Filme dieser Art interessiert.

Interview mit Radu Mihaileanu {Regisseur von »Zug des Lebens«}